Schlosspark Putbus
Wer im Schlosspark Putbus lustwandelt, bekommt sogleich dessen einzigartige Atmosphäre zu spüren. Sattes Grün verschiedener Baumbestände, gepflegte Wege und ein herrlich natürlicher Duft. Der Stil des Schlossparks erinnert stark an einen Englischen Garten.
Wilhelm Malte I., der Fürst von Putbus und schwedische Gouverneur in Pommern, hat viele Hinterlassenschaften auf der Insel Rügen. Zu einer solchen zählt auch der Schlosspark Putbus der 1804 angelegt wurde. Dieser umgab das einstmalige Schloss, welches jedoch im Dezember 1865 bis auf die Grundmauern niederbrannte.
Der idyllische Schlossgarten auf Rügen ist jedoch erhalten geblieben und eine wahrhafte Oase für Mensch und Tier.
Der Park beherbergt ein Tiergehege mit Wildbeständen, ein Vogelhaus, sowie ein Affenhaus. Letzteres wurde auf Wunsch von Fürstin Luise zu Putbus errichtet. Es diente zu damaliger Zeit der Unterbringung und Zurschaustellung der fürstlichen Tiere. Heute sorgen die possierlichen Tierchen für Belustigung der Parkbesucher.
Die Orangerie, welche im Jahre 1824 als Treibhaus errichtet wurde, dient unterdessen als Ausstellungszentrum künstlerischer Werke. Sie verfügt über drei Galerien mit ständig wechselnden Ausstellungen unterschiedlicher Kunstsektoren.
Alleine schon der Anblick des gusseisernen Adlers auf dem Torpfeiler der Orangerie ist äußerst beeindruckend und ein Kunstwerk an sich.
Der Schlosspark Putbus hat seine eigene Christus-Kirche und ein Mausoleum. Wunderschön jedoch ist vor allem der Ausblick auf den Greifswalder Bodden.
Im Schlosspark Putbus fühlt man sich wie in eine andere Welt versetzt.
Statue am Eingang zum Schlosspark zu Putbus
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