Ostseebad Göhren
Göhren ist ein weiteres Ostseebad im Nordosten von Mecklenburg-Vorpommern und liegt auf der Insel Rügen zwischen den Ostseebädern Baabe und Thiessow. Geografisch befindet sich Göhren im Südosten von Rügen, auf der Halbinsel Mönchgut.
Zu der Gemeinde von Göhren gehört auch das Kap Nordperd, der östlichste Punkt der Insel Rügen, welches Nordstrand und Südstrand voneinander trennt. Der Nordstrand mit seiner Kurpromenade, ist auch der ursprüngliche Badestrand von Göhren.
Die Geschichte der Gemeinde Göhren reicht zurück bis in das 12. Jahrhundert. 1165 wurde das frühere Fischerdorf zum ersten mal urkundlich erwähnt. Im Verlauf des 19. Jahrhunderts wurde Göhren zu einem wichtigen Ferienort. 1878 erhielt die Gemeinde den Titel als Seebad. 1887 wurde in Göhren das erste Seemannsheim der Welt gegründet.
Mit dem Bau der Bahn „Rasender Roland“ gewann der Tourismus für das Ostseebad noch mehr an Bedeutung. Die Bahn verbindet noch heute Göhren mit den Gemeinden Baabe, Binz und Sellin. In den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts wurden mehrere Urlauberdörfer sowie ein Campingplatz angelegt.
Das Ostseebad Göhren verfügt neben seinem beliebten Badestrand auch über einige Sehenswürdigkeiten. Dazu gehören die 270 Meter lange Göhrener Seebrücke, das aus der Bronzezeit stammende Hügelgrab Speckbusch, die Mönchguter Museen, das Drachenhaus, die Dorfkirche Göhren, der Gedenkstein an die Aktion Rose und der Findling Buskam, der zwischen Seebrücke und Nordperd liegt.
Seebrücke in Göhren