Kap Arkona

Die Steilküste Kap Arkona befindet sich auf Wittow, der nördlichsten Halbinsel Rügens und ist über die schmale Schaabe, Rügens schönsten Strand, zu erreichen. Für PKW-Fahrer ist jedoch am Großparkplatz in der Gemeinde Putgarten Endstation. Hier heißt es, umsteigen auf das sportliche Rad, die nostalgische Pferdekutsche oder die gemütliche Arkonabahn.

Weithin sichtbar erhebt sich der 46 Meter hohe Leuchtturm auf Kap Arkona. Dort angekommen startet die Besichtigungstour. Zunächst fällt der benachbarte Schinkelturm, welchen Karl Friedrich Schinkel 1826 entwarf, ins Auge. Neben dem Leuchtturm in Travemünde zählt er zu den ältesten Einrichtungen dieser Art an der deutschen Ostseeküste. Neben einer Ausstellung, welche die Geschichte des Leuchtfeuers bis in die Antike nachzeichnet, bietet der Schinkelturm Heiratswilligen die Chance, an einem außergewöhnlichen Ort den Bund fürs Leben zu schließen.

Etwa zweihundert Meter östlich befindet sich der Marine-Peilturm, welcher 1927 errichtet wurde und als Seefunkfeuer fungierte. Heute beherbergt er ein Kunstmuseum. Alle Türme auf Kap Arkona können bestiegen werden und bieten herrliche Aussichtsmöglichkeiten auf die Ostsee. Hinter dem Peilturm werden die Überreste der Wallanlagen der slawischen Jaromarsburg sichtbar. Die Slawen errichteten ihrem Gott Swantevit hier ein Heiligtum. Unweit der Leuchttürme können zwei Militärbunker besichtigt werden. Eine Kunstgalerie öffnet ihre Pforten und eine Ausstellung informiert über die Volksmarine der DDR.

 

Kap ArkonaPeilturm am Kap Arkona

 

Wandert man an der Küste weiter südwärts, lädt das malerische Fischerdorf Vitt zu einer Zeitreise in die Vergangenheit ein. Die idyllischen Reetdachhäuser schmiegen sich an die Schlucht am Steilufer. Fangfrischer Fisch wechselt am kleinen Hafen seine Besitzer. In der Fischerkapelle am Hochufer wurden einst Uferpredigten abgehalten.


Leuchttürme am Kap Arkona:

Radierung der Leuchttürme am Kap Arkona - Kunst an den Leuchttürmen von Kap Arkona (Künstler Bernd Lehmann)







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